WISSEN STATT GLAUBEN ETHIK - FREI VON DOGMEN FEIERN - OHNE GOTT TRENNUNG KIRCHE & STAAT

AHA, das ist die "Allianz vun Humanisten,

Atheisten an Agnostiker zu Lëtzebuerg"

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20-04-2021

AHA Lëtzebuerg lädt ein zum virtuellen Konzert zum Welthumanistentag 2021 Um den diesjährigen Welthumanistentag (21. Juni 2021) auf eine einzigartige und besondere Weise zu feiern, organisieren unsere belgischen Freunde von deMens.nu (die dieses Jahr ihren 50...

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08-05-2020

Mubarak Bala, der Präsident der Humanistischen Vereinigung Nigerias, wurde am 28. April 2020 in seinem Haus verhaftet, nachdem er angeblich den Propheten Mohammed in sozialen Medien beleidigt haben soll. Sein juristisches...

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07-05-2020

AHA Lëtzebuerg (Allianz vun Humanisten, Atheisten an Agnostiker a.s.b.l.) begréisst, dass d'Regierung, op Virschlag vun der Inneministesch Taina Bofferding an der Justizministesch Sam Tanson, elo kuerzfristeg de Gemengen d'Méiglechkeet bitt...

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10-06-2019

Traditionnellement le mardi de la Pentecôte était un jour férié, généralement intégré dans la semaine de congé scolaire. Cette année, la journée en question se situant en dehors de la...

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12-05-2019

In Anwesenheit von Taina Bofferding, Ministerin für Inneres und Ministerin für die Gleichstellung von Frauen und Männern, fand am Freitag, dem 10. Mai 2019, in der Abtei Neumünster die ordentliche...

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13-01-2021

AHA organiséiert ee Webinar mam Christophe LUX iwwer seng Studie zur Aféierung vum Kuer "Vie et Société an de Lëtzebuerger Grondschoulen. Hien huet, am Kader vu senger Masterarbescht op der...

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04-07-2020

Wei gesi weltlech Zeremonien zu Lëtzebuerg haut aus? Mir tauschen eis aus mat zwee Zeremoniëmeeschter vu Lëtzebuerg, dem Alexandre Hornbeck an dem Clod Thommes, zu de prakteschen a philosophesche Froen...

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23-06-2019

Als Mitglied der European Humanist Federation und von Humanists International, unterstützt AHA Lëtzebuerg die am 2. Juni 2019 ratifizierte "Reykjavik Declaration on the Climate Change Crisis". Auch wir sorgen uns...

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18-06-2019

Humanists International crowd-funds for persecuted humanists Humanists International, the worldwide membership body for humanist and secular groups, has launched the Protect Humanists At Risk crowd-funding campaign for 2019. The campaign launches today...

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09-05-2019

Glaubenskrieg Homöopathie: Wunschdenken und Wirklichkeit (Dr. Natalie Grams), Freitag, den 10. Mai 2019 um 20.15 Uhr, Abbaye de Neumünster

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Feiern ohne Gott

Nein!

Hier gibt es zwei Ausgangspositionen:

  • Ihr Kind ist nicht getauft, und somit fällt die Entscheidung es nicht in den katholischen Unterricht zu schicken wahrscheinlich leicht.
  • Sie hatten Ihr Kind zwar taufen lassen, haben Sich aber mittlerweile von der katholischen Kirche, von Religion und „Gott“ distanziert, und wollen Ihr Kind jetzt auf keinen Fall in den katholischen Religionsunterricht schicken.

Folgende Überlegungen könnten jetzt ihren Kopf kreuzen:

  • „Man muss den Kindern doch Werte vermitteln. Wo soll das sonst geschehen wenn nicht im Religionsunterricht?“
  • „Eigentlich sind wir ja keine Kirchengänger, und wir glauben auch nicht an Gott. Aber unsere Kinder gehen halt in den Religionsunterricht weil alle das so machen, und wir nicht gegen den Strom schwimmen wollen.“
  • „Wenn ich mein Kind nicht in den Religionsunterricht schicke, kriege ich Ärger mit meinen Eltern. Die würden das nicht akzeptieren.“

Solche oder ähnliche Sätze hört man von vielen Eltern. Der soziale Druck, Kinder in den Religionsunterricht zu schicken, existiert leider immer noch. Viele Menschen glauben des Weiteren, dass die Werte unserer Gesellschaft religiösen oder kirchlichen Ursprung haben. Lesetipp: Kapitel 6 aus dem Buch „Der Gotteswahn“.

Wir leben im 21. Jahrhundert. Eltern können frei entscheiden, ob sie ihre Kinder in einem Religionsunterricht indoktrinieren lassen wollen, oder es in einen neutraleren Moral- und Sozialunterricht schicken.

Werte an unsere Kinder vermitteln ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Man kann dies ohne Religion, Kirche und „Gott“ aber sehr gut, und eigentlich sogar noch viel besser machen. Lesetipp: Kapitel 9 aus dem Buch „Der Gotteswahn“.


Seien Sie keine Hypokriten, sondern stehen Sie zu Ihrer Überzeugung. Wenn Sie nichts von religiöser Indoktrination von Kindern halten, so schicken Sie Ihr Kind in den neutraleren Moral- und Sozialunterricht.

Sie sind damit voll im Trend, denn immer mehr Menschen greifen auf diese Möglichkeit für ihre Kinder zurück. Erklären Sie den Leuten, die Sie unter Druck setzen, Ihre Entscheidung. Hier finden Sie Argumente!

Die beste Alternative wäre eine Schule, die nur Wissen vermittelt, und keinen Glauben an eine Illusion. Ein neutraler einheitlicher Werte-Unterricht sollte das Ziel der Politik sein. Wenn Sie diese Ansicht teilen, können Sie dem Kultus-Minister und dem Bildungs-Minister schreiben. 

Argumente, um zu erklären warum Sie Ihr Kind nicht in den Religionsunterricht schicken wollen:

  • Werte wie Nächstenliebe sind keine Erfindung von „Gott“, Religion oder gar der Kirche, die also auch kein Patent darauf haben.
  • Sie glauben ohnehin nicht an „Gott“.
  • Sie wollen Ihre Kinder nicht von klein auf in eine Richtung zwingen, sondern ihnen Entscheidungsfreiheit lassen, wenn sie großjährig werden.
  • Sie wollen Ihre Kinder so erziehen, dass sie eigenständig denken lernen.
  • Sie wollen, dass Ihre Kinder lernen, Sachen kritisch zu hinterfragen, und nicht über religiösen Glauben dazu erziehen, etwas zu glauben, weil andere dies glauben.
  • Sie wollen, dass Ihre Kinder sich später ihre Meinung selber machen, auf der Basis von Beweisen, und nicht auf der Basis von religiöser Indoktrination und Manipulation.
  • Sie wollen aus Überzeugung handeln, und nicht aus sozialem oder sonstigem Druck heraus.
  • Fordern Sie Respekt für Ihre Entscheidung!

Nein!

Hier gibt es zwei Ausgangspositionen:

  • Ihr Kind ist nicht getauft und hat keine Kommunion gemacht, und erfüllt somit die Vorraussetzungen für eine Firmung ohnehin nicht. Im Prinzip sind Sie fein heraus.
  • Sie hatten Ihr Kind zwar taufen und die Kommunion machen lassen, und es auch in den Religionsunterricht geschickt, haben Sich aber mittlerweile von der katholischen Kirche, von Religion und „Gott“ distanziert, und wollen Ihr Kind jetzt auf keinen Fall weiter in den katholischen Religionsunterricht schicken oder es eine Firmung machen lassen. Natürlich können Sie Ihr Kind jederzeit vom Religionsunterricht in den neutralen Moral- und Sozialunterricht wechseln lassen, und eine Firmung ist auch nicht notwendig.

Da die Firmung nicht mit großen Geschenken verbunden ist, werden Sie wohl keine Probleme bekommen (im Gegensatz zur Kommunion).

Wenn Sie aber trotzdem Ihrem Kind zum Eintritt ins Jugendlichenalter etwas Alternatives bieten wollten, klicken Sie demnächst hier für einige Möglichkeiten.

Nein!

Hier gibt es zwei Ausgangspositionen:

  • Ihr Kind ist nicht getauft, und erfüllt somit die Vorraussetzungen für eine Kommunion ohnehin nicht. Im Prinzip sind Sie fein heraus, aber…
  • Sie hatten Ihr Kind zwar taufen lassen, und es auch in den Religionsunterricht geschickt, haben Sich aber mittlerweile von der katholischen Kirche, von Religion und „Gott“ distanziert, und wollen Ihr Kind jetzt auf keinen Fall weiter in den katholischen Religionsunterricht schicken oder es eine Kommunion machen lassen. Natürlich können Sie Ihr Kind jederzeit vom Religionsunterricht in den neutralen Moral- und Sozialunterricht wechseln lassen, und eine Kommunion ist auch nicht notwendig, aber…
… in beiden Fällen könnten potentielle Probleme auf Sie zukommen. 

Was, wenn andere Kinder sich gegenüber Ihrem Kind schlecht verhalten (Spott, u.s.w.) nur weil es die Kommunion nicht macht?

Was, wenn die im religiösen Sog verbliebenen Klassenkameraden von ihren tollen Geschenken sprechen, die sie anlässlich der Kommunion erhalten werden / haben?

Um zu verhindern, dass ihr Kind dann traurig oder neidisch ist, sollten Sie sich auf jeden Fall etwas ausdenken. Hierbei sind Ihrer Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt, und wir schlagen deshalb hier nur einige Möglichkeiten und Alternativen vor.

Um nicht-religiöse Feiern und Zeremonien nach seinen persönlichen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten, kann man auf folgende Ideengeber zurückgreifen:

  1. man kann sich bei AHA Lëtzebuerg informieren
  2. man kann selber nachdenken und Ideen entwickeln
  3. man kann bei der Gemeinde nachfragen (momentan ist hier allerdings ein akuter Mangel zu beobachten)

Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten sind, je nach Art der Feier / Zeremonie, keine Grenzen gesetzt, in Bezug auf:

  • den inhaltlichen Ablauf der Feier / Zeremonie
  • den Ort der Feier / Zeremonie (Gemeinde, Park, Wald, Feld/Wiese, besondere Orte wenn verfügbar e.g. Märchenpark, Boot/Schiff, Schwimmbad, etc.)
  • den zeitlichen Ablauf der Feier / Zeremonie
  • das Modell der Feier / Zeremonie in Bezug auf die Gäste

Fragen Sie einfach bei Ihrer Gemeinde nach, was möglich ist.

Nein!

  • „Wenn wir nicht kirchlich heiraten, bekommen wir Ärger mit unseren Eltern. Die würden das nicht akzeptieren, weil sie Angst vor dem dummen Geschwätz der Nachbarn haben.“
  • „Eigentlich sind wir ja keine Kirchengänger, und wir glauben auch nicht an Gott. Aber wir heiraten halt in der Kirche weil das alle so machen.“
  • „Wir machen das nur wegen der feierlichen Zeremonie. So eine Feier ist ja auch was Schönes. Wir glauben nicht an Gott und sind auch keine Kirchengänger.“
  • „Ich würde am liebsten nicht in der Kirche heiraten, mache es aber meiner Freundin zuliebe: sie wünscht sich nichts mehr als eine Hochzeit in einem weißen Kleid.“

Dies sind Standardaussagen, die man oft von Paaren vor der Hochzeit hört. Auch heute noch gibt es noch den sozialen Druck, kirchlich zu heiraten, die Angst, „anders“ zu sein und den bösen Blicken von Nachbarn ausgesetzt zu sein, und die naive Vorstellung, weiße Kleider könne man nur in Kirchen anziehen oder feierliche Zeremonien seien nur in Kirchen möglich.

Aber: wir leben im 21. Jahrhundert.

Eine feierliche Hochzeit will jeder. Hochzeitswillige können aber tatsächlich frei entscheiden, ob sie kirchlich heiraten oder nicht. Und tatsächlich werden es immer weniger, die dies mir Religion und Kirche machen wollen.

Seien Sie keine Hypokriten, sondern stehen Sie zu Ihrer Überzeugung.

Wenn Sie nicht kirchlich heiraten wollen, so tun Sie dies nicht.

Erklären Sie den Leuten, die Sie unter Druck setzen, Ihre Entscheidung. Fordern Sie Respekt! Hier finden Sie einige Argumente.

Alternativen und Möglichkeiten, eine Hochzeit ohne Religion und Kirche zu gestalten, finden Sie demnächst bei AHA Lëtzebuerg.

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